Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Belastungsasthma

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03. November 2017
Da Asthma nicht heilbar ist, ist es wichtig, die Asthmaerkrankung mithilfe der Therapie unter Kontrolle zu bringen.
  
09. August 2017
Symptome wie Husten oder Atemnot sollten bei Kindern sehr ernst genommen werden, da es sich um erste Hinweise für eine Asthmaerkrankung handeln könnte.
  
02. August 2017
Bei Asthma gibt es verschiedene Inhalationsgeräte, die zur Behandlung verwendet werden können. Die Anwendung unterscheidet sich je nach System.
  
31. Juli 2017
Patienten mit Atemwegerkrankungen, deren Symptome sie im Alltag belasten, haben die Möglichkeit, eine Rehabilitation in Anspruch zu nehmen.
  
03. Juli 2017
Bei Asthma können sog. Pulverinhalatoren, Vernebler oder Dosieraerosole eingesetzt werden. Die richtige Anwendung ist wichtig für die Wirkstoffaufnahme.
  

Für Betroffene von Belastungsasthma ist das Vorliegen der Erkrankung kein Ausschluss für das Ausüben von Sport. Es kann in manchen Fällen sogar helfen, dem weiteren Fortschreiten des Asthmas entgegenzuwirken. Wichtig ist dabei, dass die Betroffenen eine ausreichend lange Aufwärmzeit einplanen, um die Lunge auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Außerdem sollten nur Sportarten ausgeübt werden, die für Belastungsasthmatiker geeignet sind. Dafür bietet sich vor allem das Schwimmen an, wohingegen man von Laufen und Skifahren eher absehen sollte. Zur Vorbeugung von Asthmaanfällen können sog. lang wirkende Dosieraerosole inhaliert werden.

Therapie Belastungsasthma

Zur Therapie von Belastungsasthma werden sog. Dosieraerosole in der Regel mithilfe einer Inhalationshilfe verabreicht. Durch diese Inhalationshilfe kann gewährleistet werden, dass der Wirkstoff tatsächlich eingeatmet wird. Dosieraerosole können entweder zur akuten Therapie in kurz wirksamer Form oder in lang wirksamer Form angewendet werden. Sie können allerdings nur die Symptome lindern, nicht aber das Belastungsasthma selbst bekämpfen. Um den Entzündungsreaktionen in der Lunge entgegenzuwirken, ist eine Basistherapie, z. B. mit inhalativen Steroiden, sinnvoll. Alternativ zu einer solchen medikamentösen Therapie mit all ihren Risiken und Nebenwirkungen oder eine solche flankierend, bietet sich eine Inhalation trockenen Salzaerosols (Salzlufttherapie) an. Die winzigen Salzpartikel wirken in den Bronchien entzündungshemmend, sekretlösend und fördern die Regeneration der Schleimhäute der Atemwege.  Diese Therapie hat keinerlei Nebenwirkungen, ist natürlich und vergleichsweise kostengünstig. Daher empfehlen immer mehr Fachärzte und Heilpraktiker auch hierzulande diese Therapieform. Des Weiteren sollten Betroffene ihre Lunge durch eine ausgeprägte Aufwärmphase auf die körperliche Belastung vorbereiten, um akute Asthmaanfälle zu vermeiden.

Diagnose Belastungsasthma

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt, bei dem der Patient seine Symptome beschreibt, folgt eine körperliche Untersuchung zur Diagnose. Dabei hört der Arzt die Atemwege des Betroffenen auf spezielle, für Asthma bronchiale typische Lungengeräusche ab. Diagnostiziert der Arzt Asthma, wird er den Patienten nach dem Auftreten der Symptome befragen, um herauszufinden, ob es sich um Belastungsasthma handelt. Mithilfe eines Peak-Flow-Meters kann der Luftstrom gemessen werden, der aus der Lunge austritt. Um ein Belastungsasthma zu bestimmen, wird der Ausatemstrom kurz vor und nach einer körperlichen Anstrengung gemessen. Auch ein Belastungstest kann Klarheit über eine mögliche Erkrankung bringen.