Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Belastungsasthma

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Belastungsasthma

Links zu Belastungsasthma

Deutsche Atemwegsliga e. V.:
www.atemwegsliga.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.:
www.daab.de

Österreichische Selbsthilfegruppe Langzeit-Sauerstoff-Therapie:
www.selbsthilfe-lot.at

Patientenleitlinie zum Thema Asthma:
www.patientenleitlinien.de

Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.:
www.patientenliga-atemwegserkrankungen.de

Pina e. V.:
www.pina-infoline.de

26. April 2022
Besonders in der Schwangerschaft müssen Asthmapatien*innen richtig eingestellt sein.
  
31. März 2022
In akuten Asthmaanfällen können Atemübungen dem Betroffenen helfen.
  
29. Juli 2021
Ob hormonelle Verhütungsmittel wirklich die Erkrankung von Asthma bei Frauen lindern kann, ist fraglich und wird durch unterschiedlichste Studien untersucht.
  
29. Juli 2021
Da die Atemwegserkrankungen COPD und Asthma ähnliche Symptome aufweisen, ist es nicht immer einfach die Krankheiten zu unterscheiden.
  
06. Juli 2021
Besonders in den kalten Jahreszeiten müssen Menschen mit COPD und Asthma auf sich achten.
  

Für Betroffene von Belastungsasthma ist das Vorliegen der Erkrankung kein Ausschluss für das Ausüben von Sport. Es kann in manchen Fällen sogar helfen, dem weiteren Fortschreiten des Asthmas entgegenzuwirken. Wichtig ist dabei, dass die Betroffenen eine ausreichend lange Aufwärmzeit einplanen, um die Lunge auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Außerdem sollten nur Sportarten ausgeübt werden, die für Belastungsasthmatiker geeignet sind. Dafür bietet sich vor allem das Schwimmen an, wohingegen man von Laufen und Skifahren eher absehen sollte. Zur Vorbeugung von Asthmaanfällen können sog. lang wirkende Dosieraerosole inhaliert werden.

Beim Belastungsasthma handelt es sich um eine Ausprägung des Asthma bronchiale. Er wird durch körperliche Anstrengung, z. B. in Form von Sport hervorgerufen und durch kalte, trockene Luft begünstigt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Betroffene vollständig auf Sport verzichten müssen. Im Gegenteil ist es sogar von Vorteil, wenn Betroffene von Belastungsasthma sich weiterhin sportlich betätigen. Durch die Auswahl geeigneter Sportarten und die Einnahme von bronchienerweiternden Medikamenten ist dies durchaus möglich. Bei zu starker Schonung können Symptome, wie z. B. Atemnot oder Reizhusten schneller und bereits durch immer weniger Anstrengung ausgelöst werden.

Therapie Belastungsasthma

Zur Therapie von Belastungsasthma werden sog. Dosieraerosole in der Regel mithilfe einer Inhalationshilfe verabreicht. Durch diese Inhalationshilfe kann gewährleistet werden, dass der Wirkstoff tatsächlich eingeatmet wird. Dosieraerosole können entweder zur akuten Therapie in kurz wirksamer Form oder in lang wirksamer Form angewendet werden. Sie können allerdings nur die Symptome lindern, nicht aber das Belastungsasthma selbst bekämpfen. Um den Entzündungsreaktionen in der Lunge entgegenzuwirken, ist eine Basistherapie, z. B. mit inhalativen Steroiden, sinnvoll. Des Weiteren sollten Betroffene ihre Lunge durch eine ausgeprägte Aufwärmphase auf die körperliche Belastung vorbereiten, um akute Asthmaanfälle zu vermeiden.