Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Belastungsasthma

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Belastungsasthma

Links zu Belastungsasthma

Deutsche Atemwegsliga e. V.:
www.atemwegsliga.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.:
www.daab.de

Österreichische Selbsthilfegruppe Langzeit-Sauerstoff-Therapie:
www.selbsthilfe-lot.at

Patientenleitlinie zum Thema Asthma:
www.patientenleitlinien.de

Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.:
www.patientenliga-atemwegserkrankungen.de

Pina e. V.:
www.pina-infoline.de

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Therapie Belastungsasthma

Zur Therapie von Belastungsasthma werden sog. Dosieraerosole in der Regel mithilfe einer Inhalationshilfe verabreicht. Durch diese Inhalationshilfe kann gewährleistet werden, dass der Wirkstoff tatsächlich eingeatmet wird. Dosieraerosole können entweder zur akuten Therapie in kurz wirksamer Form oder in lang wirksamer Form angewendet werden. Sie können allerdings nur die Symptome lindern, nicht aber das Belastungsasthma selbst bekämpfen. Um den Entzündungsreaktionen in der Lunge entgegenzuwirken, ist eine Basistherapie, z. B. mit inhalativen Steroiden, sinnvoll. Des Weiteren sollten Betroffene ihre Lunge durch eine ausgeprägte Aufwärmphase auf die körperliche Belastung vorbereiten, um akute Asthmaanfälle zu vermeiden.

Diagnose Belastungsasthma

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt, bei dem der Patient seine Symptome beschreibt, folgt eine körperliche Untersuchung zur Diagnose. Dabei hört der Arzt die Atemwege des Betroffenen auf spezielle, für Asthma bronchiale typische Lungengeräusche ab. Diagnostiziert der Arzt Asthma, wird er den Patienten nach dem Auftreten der Symptome befragen, um herauszufinden, ob es sich um Belastungsasthma handelt. Mithilfe eines Peak-Flow-Meters kann der Luftstrom gemessen werden, der aus der Lunge austritt. Um ein Belastungsasthma zu bestimmen, wird der Ausatemstrom kurz vor und nach einer körperlichen Anstrengung gemessen. Auch ein Belastungstest kann Klarheit über eine mögliche Erkrankung bringen.

Für Betroffene von Belastungsasthma ist das Vorliegen der Erkrankung kein Ausschluss für das Ausüben von Sport. Es kann in manchen Fällen sogar helfen, dem weiteren Fortschreiten des Asthmas entgegenzuwirken. Wichtig ist dabei, dass die Betroffenen eine ausreichend lange Aufwärmzeit einplanen, um die Lunge auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Außerdem sollten nur Sportarten ausgeübt werden, die für Belastungsasthmatiker geeignet sind. Dafür bietet sich vor allem das Schwimmen an, wohingegen man von Laufen und Skifahren eher absehen sollte. Zur Vorbeugung von Asthmaanfällen können sog. lang wirkende Dosieraerosole inhaliert werden.