Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Belastungsasthma

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Belastungsasthma

Links zu Belastungsasthma

Deutsche Atemwegsliga e. V.:
www.atemwegsliga.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.:
www.daab.de

Österreichische Selbsthilfegruppe Langzeit-Sauerstoff-Therapie:
www.selbsthilfe-lot.at

Patientenleitlinie zum Thema Asthma:
www.patientenleitlinien.de

Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.:
www.patientenliga-atemwegserkrankungen.de

Pina e. V.:
www.pina-infoline.de

03. Mai 2021
Vor allem für Kinder und Jugendliche mit Asthma ist es wichtig, dass sie richtig geschult werden. Dafür gibt es die Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung.
  
16. April 2021
Im Alltag mit Asthma ist es wichtig Allergene zu vermeiden, regelmäßig Sport zu treiben und auf das richtige Inhalieren zu achten.
  
22. April 2020
Da unkontrolliertes Asthma in der Schwangerschaft Gefahren für das Kind mit sich bringen kann, ist eine angemessene Behandlung dringend notwendig.
  
07. April 2020
Komplementäre Behandlungsmethoden wie z. B. Akupunktur oder Osteopathie können bei Asthma zusätzlich zur medikamentösen Therapie zum Einsatz kommen.
  
23. Oktober 2019
Eine bronchiale Thermoplastie kommt nur für Patienten infrage, bei denen eine sehr schwere Form von Asthma vorliegt.
  

Für Betroffene von Belastungsasthma ist das Vorliegen der Erkrankung kein Ausschluss für das Ausüben von Sport. Es kann in manchen Fällen sogar helfen, dem weiteren Fortschreiten des Asthmas entgegenzuwirken. Wichtig ist dabei, dass die Betroffenen eine ausreichend lange Aufwärmzeit einplanen, um die Lunge auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Außerdem sollten nur Sportarten ausgeübt werden, die für Belastungsasthmatiker geeignet sind. Dafür bietet sich vor allem das Schwimmen an, wohingegen man von Laufen und Skifahren eher absehen sollte. Zur Vorbeugung von Asthmaanfällen können sog. lang wirkende Dosieraerosole inhaliert werden.

Diagnose Belastungsasthma

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt, bei dem der Patient seine Symptome beschreibt, folgt eine körperliche Untersuchung zur Diagnose. Dabei hört der Arzt die Atemwege des Betroffenen auf spezielle, für Asthma bronchiale typische Lungengeräusche ab. Diagnostiziert der Arzt Asthma, wird er den Patienten nach dem Auftreten der Symptome befragen, um herauszufinden, ob es sich um Belastungsasthma handelt. Mithilfe eines Peak-Flow-Meters kann der Luftstrom gemessen werden, der aus der Lunge austritt. Um ein Belastungsasthma zu bestimmen, wird der Ausatemstrom kurz vor und nach einer körperlichen Anstrengung gemessen. Auch ein Belastungstest kann Klarheit über eine mögliche Erkrankung bringen.

Da es sich beim Belastungsasthma um eine Unterform des Asthmas handelt, müssen bei der Entstehung auch die Faktoren, die zu einem Asthma bronchiale führen, berücksichtig werden. Diese Auslöser können u. a. bestimmte Allergene oder Infekte sein. Beim Belastungsasthma führt dann vor allem körperliche Belastung zu einem Asthmaanfall. Ein Grund dafür ist die Austrocknung der Atemwege bei sportlicher Aktivität. Betroffene sollten allerdings weiterhin in einem auf das Belastungsasthma abgestimmten Maße Sport treiben, da sich die Erkrankung andernfalls verschlimmern kann. Forscher vermuten heutzutage einen Zusammenhang zwischen der Schweißproduktion bei Anstrengung und dem Vorkommen eines Belastungsasthmas.