Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Belastungsasthma

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    Datenschutzerklärung

    31. Mai 2021
    Die Zahl der Menschen, die an Asthma erkranken nimmt immer weiter zu. Die Gründe dafür sind bisher nicht eindeutig geklärt.
      
    03. Mai 2021
    Vor allem für Kinder und Jugendliche mit Asthma ist es wichtig, dass sie richtig geschult werden. Dafür gibt es die Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung.
      
    16. April 2021
    Im Alltag mit Asthma ist es wichtig Allergene zu vermeiden, regelmäßig Sport zu treiben und auf das richtige Inhalieren zu achten.
      
    22. April 2020
    Da unkontrolliertes Asthma in der Schwangerschaft Gefahren für das Kind mit sich bringen kann, ist eine angemessene Behandlung dringend notwendig.
      
    07. April 2020
    Komplementäre Behandlungsmethoden wie z. B. Akupunktur oder Osteopathie können bei Asthma zusätzlich zur medikamentösen Therapie zum Einsatz kommen.
      

    Für Betroffene von Belastungsasthma ist das Vorliegen der Erkrankung kein Ausschluss für das Ausüben von Sport. Es kann in manchen Fällen sogar helfen, dem weiteren Fortschreiten des Asthmas entgegenzuwirken. Wichtig ist dabei, dass die Betroffenen eine ausreichend lange Aufwärmzeit einplanen, um die Lunge auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Außerdem sollten nur Sportarten ausgeübt werden, die für Belastungsasthmatiker geeignet sind. Dafür bietet sich vor allem das Schwimmen an, wohingegen man von Laufen und Skifahren eher absehen sollte. Zur Vorbeugung von Asthmaanfällen können sog. lang wirkende Dosieraerosole inhaliert werden.

    Therapie Belastungsasthma

    Zur Therapie von Belastungsasthma werden sog. Dosieraerosole in der Regel mithilfe einer Inhalationshilfe verabreicht. Durch diese Inhalationshilfe kann gewährleistet werden, dass der Wirkstoff tatsächlich eingeatmet wird. Dosieraerosole können entweder zur akuten Therapie in kurz wirksamer Form oder in lang wirksamer Form angewendet werden. Sie können allerdings nur die Symptome lindern, nicht aber das Belastungsasthma selbst bekämpfen. Um den Entzündungsreaktionen in der Lunge entgegenzuwirken, ist eine Basistherapie, z. B. mit inhalativen Steroiden, sinnvoll. Des Weiteren sollten Betroffene ihre Lunge durch eine ausgeprägte Aufwärmphase auf die körperliche Belastung vorbereiten, um akute Asthmaanfälle zu vermeiden.

    Beim Belastungsasthma handelt es sich um eine Ausprägung des Asthma bronchiale. Er wird durch körperliche Anstrengung, z. B. in Form von Sport hervorgerufen und durch kalte, trockene Luft begünstigt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Betroffene vollständig auf Sport verzichten müssen. Im Gegenteil ist es sogar von Vorteil, wenn Betroffene von Belastungsasthma sich weiterhin sportlich betätigen. Durch die Auswahl geeigneter Sportarten und die Einnahme von bronchienerweiternden Medikamenten ist dies durchaus möglich. Bei zu starker Schonung können Symptome, wie z. B. Atemnot oder Reizhusten schneller und bereits durch immer weniger Anstrengung ausgelöst werden.