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Ratgeber Belastungsasthma

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    29. Juli 2021
    Ob hormonelle Verhütungsmittel wirklich die Erkrankung von Asthma bei Frauen lindern kann, ist fraglich und wird durch unterschiedlichste Studien untersucht.
      
    29. Juli 2021
    Da die Atemwegserkrankungen COPD und Asthma ähnliche Symptome aufweisen, ist es nicht immer einfach die Krankheiten zu unterscheiden.
      
    06. Juli 2021
    Besonders in den kalten Jahreszeiten müssen Menschen mit COPD und Asthma auf sich achten.
      
    05. Juli 2021
    Leiden Sie an COPD oder Asthma und Wohnen im Bereich Potsdam, dann finden Sie Hilfe bei der Selbsthilfegruppe von Bärbel Lück.
      
    31. Mai 2021
    Die Zahl der Menschen, die an Asthma erkranken nimmt immer weiter zu. Die Gründe dafür sind bisher nicht eindeutig geklärt.
      
    Diagnose Belastungsasthma

    Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt, bei dem der Patient seine Symptome beschreibt, folgt eine körperliche Untersuchung zur Diagnose. Dabei hört der Arzt die Atemwege des Betroffenen auf spezielle, für Asthma bronchiale typische Lungengeräusche ab. Diagnostiziert der Arzt Asthma, wird er den Patienten nach dem Auftreten der Symptome befragen, um herauszufinden, ob es sich um Belastungsasthma handelt. Mithilfe eines Peak-Flow-Meters kann der Luftstrom gemessen werden, der aus der Lunge austritt. Um ein Belastungsasthma zu bestimmen, wird der Ausatemstrom kurz vor und nach einer körperlichen Anstrengung gemessen. Auch ein Belastungstest kann Klarheit über eine mögliche Erkrankung bringen.

    Therapie Belastungsasthma

    Zur Therapie von Belastungsasthma werden sog. Dosieraerosole in der Regel mithilfe einer Inhalationshilfe verabreicht. Durch diese Inhalationshilfe kann gewährleistet werden, dass der Wirkstoff tatsächlich eingeatmet wird. Dosieraerosole können entweder zur akuten Therapie in kurz wirksamer Form oder in lang wirksamer Form angewendet werden. Sie können allerdings nur die Symptome lindern, nicht aber das Belastungsasthma selbst bekämpfen. Um den Entzündungsreaktionen in der Lunge entgegenzuwirken, ist eine Basistherapie, z. B. mit inhalativen Steroiden, sinnvoll. Des Weiteren sollten Betroffene ihre Lunge durch eine ausgeprägte Aufwärmphase auf die körperliche Belastung vorbereiten, um akute Asthmaanfälle zu vermeiden.

    Da es sich beim Belastungsasthma um eine Unterform des Asthmas handelt, müssen bei der Entstehung auch die Faktoren, die zu einem Asthma bronchiale führen, berücksichtig werden. Diese Auslöser können u. a. bestimmte Allergene oder Infekte sein. Beim Belastungsasthma führt dann vor allem körperliche Belastung zu einem Asthmaanfall. Ein Grund dafür ist die Austrocknung der Atemwege bei sportlicher Aktivität. Betroffene sollten allerdings weiterhin in einem auf das Belastungsasthma abgestimmten Maße Sport treiben, da sich die Erkrankung andernfalls verschlimmern kann. Forscher vermuten heutzutage einen Zusammenhang zwischen der Schweißproduktion bei Anstrengung und dem Vorkommen eines Belastungsasthmas.