Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Belastungsasthma

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    Datenschutzerklärung

    26. April 2022
    Besonders in der Schwangerschaft müssen Asthmapatien*innen richtig eingestellt sein.
      
    31. März 2022
    In akuten Asthmaanfällen können Atemübungen dem Betroffenen helfen.
      
    29. Juli 2021
    Ob hormonelle Verhütungsmittel wirklich die Erkrankung von Asthma bei Frauen lindern kann, ist fraglich und wird durch unterschiedlichste Studien untersucht.
      
    29. Juli 2021
    Da die Atemwegserkrankungen COPD und Asthma ähnliche Symptome aufweisen, ist es nicht immer einfach die Krankheiten zu unterscheiden.
      
    06. Juli 2021
    Besonders in den kalten Jahreszeiten müssen Menschen mit COPD und Asthma auf sich achten.
      

    Beim Belastungsasthma handelt es sich um eine Ausprägung des Asthma bronchiale. Er wird durch körperliche Anstrengung, z. B. in Form von Sport hervorgerufen und durch kalte, trockene Luft begünstigt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Betroffene vollständig auf Sport verzichten müssen. Im Gegenteil ist es sogar von Vorteil, wenn Betroffene von Belastungsasthma sich weiterhin sportlich betätigen. Durch die Auswahl geeigneter Sportarten und die Einnahme von bronchienerweiternden Medikamenten ist dies durchaus möglich. Bei zu starker Schonung können Symptome, wie z. B. Atemnot oder Reizhusten schneller und bereits durch immer weniger Anstrengung ausgelöst werden.

    Da es sich beim Belastungsasthma um eine Unterform des Asthmas handelt, müssen bei der Entstehung auch die Faktoren, die zu einem Asthma bronchiale führen, berücksichtig werden. Diese Auslöser können u. a. bestimmte Allergene oder Infekte sein. Beim Belastungsasthma führt dann vor allem körperliche Belastung zu einem Asthmaanfall. Ein Grund dafür ist die Austrocknung der Atemwege bei sportlicher Aktivität. Betroffene sollten allerdings weiterhin in einem auf das Belastungsasthma abgestimmten Maße Sport treiben, da sich die Erkrankung andernfalls verschlimmern kann. Forscher vermuten heutzutage einen Zusammenhang zwischen der Schweißproduktion bei Anstrengung und dem Vorkommen eines Belastungsasthmas.

    Diagnose Belastungsasthma

    Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt, bei dem der Patient seine Symptome beschreibt, folgt eine körperliche Untersuchung zur Diagnose. Dabei hört der Arzt die Atemwege des Betroffenen auf spezielle, für Asthma bronchiale typische Lungengeräusche ab. Diagnostiziert der Arzt Asthma, wird er den Patienten nach dem Auftreten der Symptome befragen, um herauszufinden, ob es sich um Belastungsasthma handelt. Mithilfe eines Peak-Flow-Meters kann der Luftstrom gemessen werden, der aus der Lunge austritt. Um ein Belastungsasthma zu bestimmen, wird der Ausatemstrom kurz vor und nach einer körperlichen Anstrengung gemessen. Auch ein Belastungstest kann Klarheit über eine mögliche Erkrankung bringen.