Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Belastungsasthma

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Herausgeber (verantwortlich)

Oettinger Consulting GmbH
Talstr. 4
55129 Mainz

Tel.: 06131/89 48 290
Fax: 06131/89 48 291
Web: www.oettinger-consulting.de
E-Mail: info@oettinger-consulting.de

Geschäftsführer: Michael Oettinger
Handelsregisternummer: HRB 40981, Amtsgericht Mainz
USt-Id-Nr.: DE255108911

Um mit uns Kontakt aufzunehmen, benutzen Sie bitte das Formular.

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:

Michael Oettinger
Telefon: 06131/89 48 290

Redaktionssystem:
www.wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lydia Köper

Fotos, Abbildungen:
Belastungsasthma:Martinan/Bigstock.com (9471182)
Entstehung: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (9116438)
Diagnose: alexraths/Bigstock.com (35268041)
Therapie: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (40893925)
Wissenswertes: natulrich/Bigstock.com (26037581)

 

17. April 2019
Entspannungstechniken wie die progressive Muskelentspannung oder autogenes Training können helfen, in Stresssituationen Ruhe zu bewahren.
  
11. März 2019
Patienten mit Asthma sollten Sport und Erholung in ihren Alltag integrieren. So kann die Lungenfunktion gebessert und Asthmaanfällen ruhiger begegnet werden.
  
29. Januar 2019
Die richtige Anwendung von Inhalationssystemen ist ausschlaggebend für den Therapieerfolg.
  
23. Januar 2019
Abhängig vom Schweregrad der Erkrankung wird Astma nach einem Stufenplan behandelt.
  
21. Januar 2019
Ein Wohnwortwechsel in die Berge oder an die Nordsee kann für Menschen mit Lungenerkrankungen mit einer Besserung ihrer Beschwerden einhergehen.
  
Diagnose Belastungsasthma

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt, bei dem der Patient seine Symptome beschreibt, folgt eine körperliche Untersuchung zur Diagnose. Dabei hört der Arzt die Atemwege des Betroffenen auf spezielle, für Asthma bronchiale typische Lungengeräusche ab. Diagnostiziert der Arzt Asthma, wird er den Patienten nach dem Auftreten der Symptome befragen, um herauszufinden, ob es sich um Belastungsasthma handelt. Mithilfe eines Peak-Flow-Meters kann der Luftstrom gemessen werden, der aus der Lunge austritt. Um ein Belastungsasthma zu bestimmen, wird der Ausatemstrom kurz vor und nach einer körperlichen Anstrengung gemessen. Auch ein Belastungstest kann Klarheit über eine mögliche Erkrankung bringen.

Da es sich beim Belastungsasthma um eine Unterform des Asthmas handelt, müssen bei der Entstehung auch die Faktoren, die zu einem Asthma bronchiale führen, berücksichtig werden. Diese Auslöser können u. a. bestimmte Allergene oder Infekte sein. Beim Belastungsasthma führt dann vor allem körperliche Belastung zu einem Asthmaanfall. Ein Grund dafür ist die Austrocknung der Atemwege bei sportlicher Aktivität. Betroffene sollten allerdings weiterhin in einem auf das Belastungsasthma abgestimmten Maße Sport treiben, da sich die Erkrankung andernfalls verschlimmern kann. Forscher vermuten heutzutage einen Zusammenhang zwischen der Schweißproduktion bei Anstrengung und dem Vorkommen eines Belastungsasthmas.

Beim Belastungsasthma handelt es sich um eine Ausprägung des Asthma bronchiale. Er wird durch körperliche Anstrengung, z. B. in Form von Sport hervorgerufen und durch kalte, trockene Luft begünstigt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Betroffene vollständig auf Sport verzichten müssen. Im Gegenteil ist es sogar von Vorteil, wenn Betroffene von Belastungsasthma sich weiterhin sportlich betätigen. Durch die Auswahl geeigneter Sportarten und die Einnahme von bronchienerweiternden Medikamenten ist dies durchaus möglich. Bei zu starker Schonung können Symptome, wie z. B. Atemnot oder Reizhusten schneller und bereits durch immer weniger Anstrengung ausgelöst werden.