Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Belastungsasthma

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Impressum

GFMK GmbH & Co. KG
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202 18898-0
Telefax: 02202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.de

Um mit uns Kontakt aufzunehmen, benutzen Sie bitte das Formular.

Sitz: Bergisch Gladbach
Handelsregister-Nr.: HRA 20746
Registergericht: Amtsgericht Köln
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a UStG: DE813117900

Persönlich haftende Gesellschafterin:
GFMK Verwaltungs-GmbH
Sitz: Bergisch Gladbach
Handelsregister-Nr.: HRB 63737

Registergericht: Amtsgericht Köln

Vertreten durch den Geschäftsführer Holger F. Caspari

Verantwortlich für den Inhalt:
Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 18898-0
E-Mail: info@gfmk.de

Redaktionssystem:
www.wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lydia Köper

Fotos, Abbildungen:
Belastungsasthma:Martinan/Bigstock.com (9471182)
Entstehung: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (9116438)
Diagnose: alexraths/Bigstock.com (35268041)
Therapie: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (40893925)
Wissenswertes: natulrich/Bigstock.com (26037581)

 

31. Mai 2021
Die Zahl der Menschen, die an Asthma erkranken nimmt immer weiter zu. Die Gründe dafür sind bisher nicht eindeutig geklärt.
  
03. Mai 2021
Vor allem für Kinder und Jugendliche mit Asthma ist es wichtig, dass sie richtig geschult werden. Dafür gibt es die Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung.
  
16. April 2021
Im Alltag mit Asthma ist es wichtig Allergene zu vermeiden, regelmäßig Sport zu treiben und auf das richtige Inhalieren zu achten.
  
22. April 2020
Da unkontrolliertes Asthma in der Schwangerschaft Gefahren für das Kind mit sich bringen kann, ist eine angemessene Behandlung dringend notwendig.
  
07. April 2020
Komplementäre Behandlungsmethoden wie z. B. Akupunktur oder Osteopathie können bei Asthma zusätzlich zur medikamentösen Therapie zum Einsatz kommen.
  

Beim Belastungsasthma handelt es sich um eine Ausprägung des Asthma bronchiale. Er wird durch körperliche Anstrengung, z. B. in Form von Sport hervorgerufen und durch kalte, trockene Luft begünstigt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Betroffene vollständig auf Sport verzichten müssen. Im Gegenteil ist es sogar von Vorteil, wenn Betroffene von Belastungsasthma sich weiterhin sportlich betätigen. Durch die Auswahl geeigneter Sportarten und die Einnahme von bronchienerweiternden Medikamenten ist dies durchaus möglich. Bei zu starker Schonung können Symptome, wie z. B. Atemnot oder Reizhusten schneller und bereits durch immer weniger Anstrengung ausgelöst werden.

Diagnose Belastungsasthma

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt, bei dem der Patient seine Symptome beschreibt, folgt eine körperliche Untersuchung zur Diagnose. Dabei hört der Arzt die Atemwege des Betroffenen auf spezielle, für Asthma bronchiale typische Lungengeräusche ab. Diagnostiziert der Arzt Asthma, wird er den Patienten nach dem Auftreten der Symptome befragen, um herauszufinden, ob es sich um Belastungsasthma handelt. Mithilfe eines Peak-Flow-Meters kann der Luftstrom gemessen werden, der aus der Lunge austritt. Um ein Belastungsasthma zu bestimmen, wird der Ausatemstrom kurz vor und nach einer körperlichen Anstrengung gemessen. Auch ein Belastungstest kann Klarheit über eine mögliche Erkrankung bringen.

Therapie Belastungsasthma

Zur Therapie von Belastungsasthma werden sog. Dosieraerosole in der Regel mithilfe einer Inhalationshilfe verabreicht. Durch diese Inhalationshilfe kann gewährleistet werden, dass der Wirkstoff tatsächlich eingeatmet wird. Dosieraerosole können entweder zur akuten Therapie in kurz wirksamer Form oder in lang wirksamer Form angewendet werden. Sie können allerdings nur die Symptome lindern, nicht aber das Belastungsasthma selbst bekämpfen. Um den Entzündungsreaktionen in der Lunge entgegenzuwirken, ist eine Basistherapie, z. B. mit inhalativen Steroiden, sinnvoll. Des Weiteren sollten Betroffene ihre Lunge durch eine ausgeprägte Aufwärmphase auf die körperliche Belastung vorbereiten, um akute Asthmaanfälle zu vermeiden.